Gemeindezentrum

Das Gemeindezentrum am Viktoriaplatz –
ein Treffpunkt für Jung und Alt.

Seit seiner Eröffnung, am 30. Oktober 2011, steht das Gemeindezentrum für vielfältige Veranstaltungen zur Verfügung und wurde von der ev. Kirchengemeinde verwaltet.

Seit Anfang 2024 steht das Gemeindezentrum in der Verwaltung der Ortsgemeinde Waldlaubersheim.

Hier trifft sich der Krabbelkreis, probt der Frauenchor und findet das Frauenfrühstück statt. Bei Veranstaltungen am angrenzenden Viktoriaplatz, wird das kleine Gebäude gerne mit einbezogen, so entstehen Ausstellungen, Cafés und vieles mehr.
In den Wintermonaten werden im Gemeindezentrum auch Gottesdienste der evangelischen Kirchengemeinde gefeiert, sowie ganzjährig monatlich ein barrierefreier Gottesdienst.

Aber auch Ihre Veranstaltung könnte hier Platz finden.
Die Gebührenordnung und die Nutzungsordnung finden Sie hier.

Belegungsplan

Für weitere Infos schreiben Sie einfach an: buergermeister(at)waldlaubersheim.de

Historie

Vom Stierstall, der dem Bauhof weichen musste, und sich zum Gemeindezentrum wandelte…

Das älteste Foto des Stierstalls um 1954

Im Stierstall neben dem Schulgebäude waren in früheren Zeiten zwei bis drei Bullen und ein bis zwei Ziegenböcke untergebracht, doch 1986 musste der Stierstall einem Neubau weichen – dem Gemeindebauhof.

Ebenso weichen musste auch das angrenzende Gebäude – ein Volksbad mit zwei Wannenbädern und zwei Duschen, sowie Toilettenanlagen für die Schulkinder. Ein Massivbau aus den 1920er Jahren, errichtet aus Backsteinen der örtsansässigen Backsteinbrennerei, welche bis 1930 in Betrieb war.

Aus der Chronik von Heinz Reimann:
Trotz knapper Kassen, bedingt durch die Nachkriegszeit, wurde am 21.09.1929 das „Schul- und Volksbad“ in Betrieb genommen. Es wurde folgende Regelung getroffen:
„I. Schulpflichtige baden samstags von 12 bis 1 Uhr die Knaben, von 2 bis 4 Uhr weibliche, und von 4 bis 7 Uhr die männlichen Personen. Die Schulkinder sind von der Zahlung ausgeschlossen, wenn das Baden unter Aufsicht des Lehrers bzw. der Gemeindeschwester erfolgt. Badewärter wurde der im Hause wohnende Stierpfleger Jakob Mich. Er hat für ein Brausebad 20 und für ein Wannenbad 30 Pfennig zu kassieren. Brausezeit 15 Minuten, Wannenzeit 20 Minuten. Beim Eintritt ist eine Karte zu lösen und beim Ausgang wieder abzugeben. Die Ratsmitglieder haben das Recht zur Kontrolle.“ Dieser Badebetrieb blieb trotz vieler Reparaturen an Kessel, Leitungen und auch Kohlenmangel bis in die 1950er Jahre erhalten. Mit steigendem Wohlstand bekam bald jedes Haus eine Badeeinrichtung, und die öffentliche Badeanstalt stellte ihren Betrieb ein.